Camping auf Madagaskar ist eine der ursprünglichsten Arten, die wilde Natur der Insel zu erleben. Man kann in fast allen großen Nationalparks wie Isalo, Marojejy oder Montagne d’Ambre campen. Diese Orte verfügen über ausgewiesene Zeltplätze mit schützenden Palmendächern und grundlegender Infrastruktur.
Es ist auch möglich, in den Gärten von Hotels zu campen, zum Beispiel am See oder am Meer. Das ist bequemer und sicherer, besonders für Familien. Nach einer Wanderung kann man manchmal auch in freier Natur übernachten, aber man sollte sich vorher gut informieren.
Beliebte Campingplätze auf Madagaskar
| Name des Ortes | Lage / Besonderheiten |
| Nationalpark Isalo | Sandsteinmassiv, beeindruckende Landschaft, sichere Plätze |
| Montagne d’Ambre | Tropischer Regenwald, im Norden der Insel |
| Marojejy | Primärwald, große Artenvielfalt, im Nordosten |
| Camp Catta | Am Fuß der Berge, mit Lemuren in der Nähe |
| Peter Pan Anakao | Am Meer, ruhige Atmosphäre, im Südwesten |
Bei der Ausrüstung empfiehlt es sich, das eigene Zelt, einen Schlafsack, ein Moskitonetz, eine isolierende Matte, eine Stirnlampe und haltbare Lebensmittel mitzubringen. Einige lokale Agenturen vermieten auch Campingausrüstung, die Qualität variiert jedoch. Man sollte auch genug Trinkwasser mitnehmen.
Zur Sicherheit: Achtung vor Insekten und Tieren wie Skorpionen oder Hundertfüßern, besonders in manchen Regionen. In den Nationalparks ist ein lokaler Guide beim Campen oft Pflicht. Man muss auch die Umwelt respektieren: keinen Müll hinterlassen, Tiere nicht stören und die Regeln einhalten.
Praktische Tipps
- Beste Reisezeit: April bis November (Trockenzeit)
- Reservierung: empfohlen für organisierte Campings und Ausrüstungsverleih
- Kosten: meist günstig, manchmal kostenlos mit Trinkgeld für den Wächter
Camping auf Madagaskar ist ein echtes Naturabenteuer – wenn man gut vorbereitet ist.




